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BiH KW44

Indochina: Nach der Dürre, Überschwemmungen

Im Mai 2020 berichtete unser Partner in Südostasien über verlorene Ernten und Todesopfer infolge von Taifunen. In den folgenden Monaten führten Dürren in Indochina, von Myanmar über Thailand, Laos und Kambodscha bis nach Vietnam zu Ernteausfällen und Nahrungsmittelknappheit.

Fünf Monate später hatten Stürme, sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen den Verlust von Menschenleben, Ernten und Unterkünften zur Folge.

In Laos leiden Bewohner unter den schlimmsten Überschwemmungen seit 42 Jahren. Allein im Distrikt Sepone sind 869 Familien in 21 Dörfern betroffen, über 1900 Hektaren Ernteflächen stehen unter Wasser. Viele Bewohner haben ihr Hab und Gut verloren, unter ihnen zahlreiche Christen, die teils auch schon unter Verfolgung zu leiden haben.

In Thailand kämpft die Bevölkerung von 28 Provinzen mit Überschwemmungen. Zudem werden Tausende Christen wegen Zusammenstössen zwischen dem Militär Myanmars und bewaffneten ethnischen Gruppen aus ihren Dörfern vertrieben. Die Wahlen am 8. November schüren die Konflikte und Covid-19 trägt noch zusätzlich zum Elend bei.

Aus Kambodscha erhalten wir dramatische Bilder mit dem Aufruf »Betet für unser Volk«.

»Trotz dieser Serie von Katastrophen ist die Kirche in Indochina nicht gebrochen«, schreibt ein Mitarbeiter, »wir sind aufrecht geblieben und haben uns auf das konzentriert, was Gott tun will.«

Unser Partner in Indochina hilft mit Unterstützung von AVC vor Ort, materiell und durch die Vermittlung von Hoffnung durch Jesus Christus.